neuer Akku HP COMPAQ nx6325 Jan 27th, 2017   [viewed 23 times]

Das Aspire Nitro ist bekannt, ebenso die Geforce GTX 1060. Es ist das Zusammenspiel der beiden Komponenten, die das Acer Aspire Nitro 2016 zu einer besonders spannenden Komposition machen. Mit einem erwarteten Einstiegspreis von knapp über 1.300 Euro hat das Gerät das Potential, den Gaming-Einstiegsbereich so richtig aufzumischen.
Dass Acer seine beliebte Nitro Reihe mit dem Launch von Intels neusten Kaby-Lake-Quadcore-Prozessoren einem Update unterziehen wird, war zu erwarten. Überraschend kam dann aber das Upgrade bei der Grafikkarte. Im Vorgänger war die Geforce GTX 960M das höchste der Gefühle, was die offerierten Konfigurationen anboten. Insofern hätte der logische Nachfolger Geforce GTX 1050 geheißen, der im selben Segment wie die 960M positioniert ist, dank der neuen Architektur aber dennoch 30-40 % bei der Grafikleistung zulegen kann. Acer begnügte sich auch nicht mit der nächstgrößeren Geforce GTX 1050 Ti, die eine GTX 960M bereits um rund 80 % übertrumpfen könnte. Nein, man griff gleich ins Regal der Top-GPUs bei Nvidia und pflanzt in entsprechenden Modellen eine Nvidia Geforce GTX 1060 in das System. Erwarteter Leistungsschub im Vergleich zur Geforce GTX 960M: +180 %! Ja, richtig gelesen: Plus einhundertachzig Prozent, also beinahe eine Verdreifachung der GPU-Performance im Vergleich zum Vorgänger-Top-Modell.

Mit der GTX 1060 steht nicht nur ausreichend Power für jegliche aktuelle PC-Games parat, der Chip trägt auch den Siegel "VR Ready", sprich kann auch Inhalte in 4K, etwa für Virtual-Reality-Anwendungen, flüssig darstellen. Manche werden sich erinnern: Das Nitro V17 gab es auch mit der GTX 960M schon mit hochauflösendem 4K-Display. Damals stellte sich natürlich noch die Frage nach der Sinnhaftigkeit, denn für Games in 4K war die Leistung schlicht nicht ausreichend. Dieser Punkt ändert sich mit der neuen Nitro Generation mit GTX-1060-Grafikchips, soviel sei hier schon einmal vorweg genommen.

Abermals halten wir hier ein Vorseriengerät in unseren Händen, das sowohl in seiner Ausstattung als auch seitens unserer Beobachtungen zu den in den Verkauf kommenden Notebooks Unterschiede aufweisen kann, wenngleich wir es, ob der tadellosen Verarbeitung und dem einwandfreien technischen Betrieb, bereits als repräsentativ für die Seriengeräte einstufen würden. Wir verzichten dennoch auf detaillierte Messungen sowie eine Bewertung. Natürlich werden wir auch die neuen Acer Aspire Nitro Laptops in verschiedensten Ausstattungsvarianten umfassenden Tests unterziehen und bewerten, sobald entsprechende Seriengeräte verfügbar sind. Akku HP COMPAQ nx9420 .


Bei der Optik hat sich im Vergleich zu den Vorgängergeräten nicht allzu viel getan, erst bei genauem Hinsehen entdeckt man ein paar kosmetische Eingriffe. Etwa wurde der gerillte Bereich über der Tastatur weggelassen und durch eine einzelne plane Alu-Platte ersetzt. Damit wirkt das Nitro V17 nochmals einen Tick gediegener. Elegant anzusehen ist die geschliffene Kante rund um das Touchpad, quasi als dezente Antwort auf diverse Lichtspielereien von so manch schwachbrüstigeren, wenn auch bunt blinkenden Pseudo-Gamern.

Gleich zum Vorgänger ist der silberne Bereich der Scharniere und der Lüfterauslassöffnungen an der Gehäuserückseite. Unser Testgerät verfügt zudem über ein Eyetracking-Modul von Tobii, das hier an der Vorderseite eingelassen und bei aktivem Gerät durch rot durchscheinende Lämpchen erkennbar ist. Hier handelt es sich um eine optionale Ausstattung, die vermutlich nur in wenigen Modellen, wenn überhaupt, den deutschsprachigen Markt beglücken wird.
Lobenswerte Entscheidung: Das optische Laufwerk wurde aus dem Laptop geschmissen, der ehemals vergeudete Platz nun sinnvoll für einen größeren Akku und bessere Kühlung genutzt. Externe USB-DVD-Brenner gibt es mittlerweile ab rund 20 Euro. Ende der Diskussion.

Die Gehäusehöhe bliebt mit maximal ca. 25 Millimeter gleich zum Vorgänger. Im Vergleich mit anderen ähnlich ausgestatteten Notebooks schlägt sich das Nitro V17 recht gut und zählt hier im 17-Zoll-Umfeld zu den schlankeren Lösungen.

Aufgrund des Wegfallens des optischen Laufwerks und des Redesigns des Mainboards im Inneren gibt es bei den angebotenen Ports eine paar Veränderungen, die aber in erster Linie nur ihre Positionierung betreffen. Die Audio-Ports als auch der SD-Cardreader wandern an die linke Seite, die zudem um einen weiteren USB-Port auf insgesamt zwei Schnittstellen dieser Art erweitert wird. Rechter Hand finden wir wie gehabt den Netzanschluss, RJ45 Ethernet, HDMI 2x USB 3.0 und einen USB-Type-C-Port (Thunderbolt). Die Positionierung gefällt - alle Ports sind gut zugänglich, stören aber auch bei umfassender Belegung nicht, weil jeweils in den hinteren Eckbereichen platziert.
Man sollte sich nichts vormachen, das Acer Aspire Nitro V17 ist nicht dazu gemacht, um umfangreiche Wartungs- oder Upgrade-Maßnahmen umsetzen zu können, dennoch gibt es für den versierten User grundsätzlich die Möglichkeit, dies zu tun. Zuerst müssen an der Unterseite eine Reihe von Kreuzschlitzschrauben gelöst werden. Dabei sollte man genau darauf achten, welche Schraube wo entfernt wurde, denn die beiden Schrauben an den hinteren Ecken sind größer als die restlichen Schrauben. Als Nächstes muss die silberne Abdeckung zwischen den beiden Scharnieren abgehebelt werden, unter der sich bei unserem Testgerät auch das Eyetracking-Modul von Tobii befindet. Hier gilt es, eine weitere Schraube zu lösen. Nun kann, am besten unter Zuhilfenahme einer speziellen Kunststoffspatel die Baseunit-Wanne vom Rest gelöst werden, die sich allerdings mit zahlreichen Kunststoffhaken ineinander verkrallen. Auch muss bei den Anschlüssen genau drauf geachtet werden, diese nach innen aus der Wanne rutschen zu lassen. Akku HP COMPAQ 6910p .
Belohnt wird man anschließend mit einem freien Zugang zu Akku, den Ventilatoren, Kühlkörpern, SSD und HDD sowie den zwei Arbeitsspeicherbänken (ein Slot belegt bei unserem Testgerät). Bezüglich Reinigung ist das Aspire Nitro VN7-793G auch noch mit der Acer Dust Defender Technologie ausgestattet. Dabei drehen die Lüfter beim Start kurzzeitig in die verkehrte Richtung und sollen so angesammelten Staub gezielt über Öffnungen an der Unterseite der Baseunit auswerfen.
Bei der Tastatur stellen sich im Vergleich zum Vorgänger VN7-792G Veränderungen ein. Diese betreffen in erster Linie den Bereich um die Pfeiltasten. Selbige wurden nach rechts gerückt und die rechte Shift-Taste zu Gunsten einer vollwertigen "Pfeil nach oben"-Taste etwas eingekürzt. Erwähnenswert ist auch die nunmehr einzeilige Enter-Taste. Unbedingt angemerkt werden muss, dass unser Testgerät über ein QWERTZ-Layout verfügt und damit seitens Belegung von den deutschen Serienmodellen abweicht. Tippgefühl, Hubweg als auch das Tippgeräusch sind ähnlich zum Vorgänger unauffällig und je nach individuellen Vorlieben durchaus auch für die häufigere Eingabe von Texten geeignet. Gleich geblieben ist auch die einstufige rote Tastaturbeleuchtung.
Das Touchpad wird in der uns vorliegenden Variante um einen integrierten Fingerabdrucksensor erweitert. Dieser sitzt im linken oberen Eck des Pads und kann etwa als Alternative zur Passworteingabe genutzt werden. Zwar spart das eine spezielle Ausnehmung irgendwo am Gehäuse, allerdings könnte der Sensor bei der Navigation am Touchpad stören, da er selbst nicht als berührungssensitive Zone funktioniert. Optisch wird das Clickpad nun durch die umliegende blank geschliffene, polierte Aluminiumkante in Szene gesetzt.
Das Pad spricht sehr gut an und verfügt über eine angenehme und gut gleitende Oberfläche. Mechanische Klicks können bereits ab dem mittleren Bereich gut ausgeführt werden, das taktile als auch das akustische Feedback fallen vorbildlich aus.
Wir finden in dem uns vorliegenden Testgerät ein Panel von AUO Optronics mit der Bezeichnung AUO BZ173ZAN01.0. Ob es dabei bleibt, können wir angesichts des Vorserienstatus unseres Gerätes nicht sagen. Aus diesem Grund werden wir auch keine detaillierten Messungen vornehmen. Nur so viel dazu: Mit einer maximalen Helligkeit von rund 340 cd/m2 im zentralen Displaybereich liegt das hier vorliegende 4K-Panel (3.840 x 2.160 Pixel) in etwa auf dem Wert des im Vorgänger getesteten Full-HD-Bildschirms. Schön: Das Display zeigt eine matte und damit weitestgehend reflexionsfreie Oberfläche.

Unser Acer Aspire Nitro V17 integriert mit der Intel i7-7700HQ eine brandneue Intel-Quadcore-CPU (Kaby Lake). Diese tritt die Nachfolge des im Vorgänger eingesetzten i7-6700HQ-Chips an, wobei die Mehrleistung mit bis zu rund +10 % eher gering ausfällt. In unseren ersten Benchmark-Tests platziert sich die i7-7700HQ auf erwartetem Niveau nebst ähnlich ausgestatteten Laptops.

Im Inneren unseres Testgerätes findet eine klassische Harddisk (2,5-Zoll-SATA) sowie eine SSD im M.2-Format (NVMe) Platz. Ob die bei unserem Vorseriengerät eingesetzten Komponenten auch jenen entsprechen, die bei den Seriengeräten zur Anwendung kommen, ist fraglich. Dennoch wollen wir einen Blick auf die Hardware werfen. Die verbaute SSD von Toshiba erreicht im CrystalDiskMark maximale Lese- und Schreibraten von rund 1.100 bis 1.200 MB/s. Im Vergleich mit anderen Notebooks, ausgestattet mit SATA-SSDs, ist der Vorteil des neusten Standards klar erkennbar. Vor allem bei den sequenziellen Lese- und Schreibraten kann NVMe erhebliche Verbesserungen bringen. Dies wirkt sich vor allem beim Bewegen von großen Dateien vorteilhaft aus. Die subjektiv wahrgenommene Anwendungsgeschwindigkeit im alltäglichen Betrieb kann davon weniger profitieren.
Dennoch empfehlen wir bei den kommenden Acer Aspire Nitro Modellen in jedem Fall eine SSD als primären Datenträger zu nutzen, um das an sich leistungsstarke System hier nicht auszubremsen. Auch ein Upgrade in Eigenregie, da lt. Acer in allen Modellen ein 2,5-Zoll-SATA und ein M.2-Steckplatz vorhanden sind, ist grundsätzlich denkbar. Das VN7-793G kann dann etwa auch schnellste SSDs, wie etwa die aktuellen Samsung 960er Modelle, aufnehmen. Da der M.2 Slot über PCIe x4 angebunden ist, können diese dann auch bei voller Geschwindigkeit genutzt werden. Akku HP COMPAQ nx6325 .
Wie eingangs bereits angekündigt: Das Aspire Nitro VN7-793G spielt, was die Grafik-Performance angeht, in einer komplett neuen Liga. Folgendes Diagramm, basierend auf Benchmarks mit dem uns vorliegenden Vorseriengerät, bestätigt dies eindrucksvoll. Die Vorgängervariante VN7-792G mit 6700HQ-CPU und Geforce GTX 960M Grafik erzielte im 3DMark 11 (GPU Performance) 5.400 Punkte. Mit 15.256 Punkten kann das vorliegende Nitro VN7-793G das Ergebnis beinahe verdreifachen und ist auch im Vergleich mit ähnlich ausgestatteten Laptops mit der Nvidia Geforce GTX 1060 vorne mit dabei. Unterstrichen wird dieser Sprung auch im Vergleich mit dem Predator 17 G9-792, ausgestattet mit der Geforce GTX 980M Grafikkarte. Im direkten Vergleich muss sich der ehemalige High-End-Gamer mit einem Rückstand von rund 20 % deutlich geschlagen geben. Allerdings: Acer hat mittlerweile natürlich auch seine Predator-Gaming-Notebooks auf neusten Stand gebracht, womit etwa das Predator G9-793, ausgestattet mit Nvidia Geforce GTX 1070 GPU, einen Vorsprung von rund 40 % auf das neue Aspire Nitro mit GTX 1060 hält.