Notebook Akku Dell Inspiron 1525 Jan 22nd, 2017   [viewed 28 times]

Asus erweitert sein ZenBook-Lineup mit dem 14-Zoll-System UX3410UA und steckt ein 14-Zoll-Display in ein 13-Zoll-Gehäuse. Das ansprechende Design bleibt unverändert und wir bekommen ein helles Display sowie ausreichend Leistung. Nur der Lüfter trübt den guten Gesamteindruck vorerst ein wenig.
Mit dem neuen ZenBook UX3410UA bietet Asus nun auch ein Gerät mit einem 14-Zoll-Display an. Die Bezeichnung ist hier zunächst ein wenig verwirrend, denn normalerweise hätte man eine "4" am Anfang erwartet. Allerdings hat Asus sich das Gehäuse des ZenBook UX310UQ (hier im Test) geschnappt und ein größeres Panel verbaut, was sich an den deutlich schmaleren Bildschirmrändern bemerkbar macht. Die Vorteile des kompakten und leichten 13-Zoll-Gehäuses bleiben also erhalten.

Wir hatten bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart die exklusive Möglichkeit, das neue ZenBook ausführlich zu testen. Unser Testgerät mit der Bezeichnung UX3410UA-GV078T verwendet einen aktuellen Kaby Lake Core-i7-Prozessor, eine 512 GB große SSD und satte 16 GB DDR4-RAM. Bei dem Display handelt es sich um ein mattes Full-HD-IPS-Panel. Alternativ bietet Asus noch eine weitere Konfiguration (UX3410UQ-GV077T) mit dedizierter Nvidia GeForce 940MX und SSD/HDD-Kombination (ebenfalls Core i7 und 16 GB DDR4-RAM) an. Beide Modelle sind ab sofort für 1.199 Euro (UVP) erhältlich. Laut Asus liegt der Einstiegspreis für das Zenbook UX3410 bei 899 Euro, Informationen über entsprechende Konfigurationen liegen uns bislang aber nicht vor.

Zu den Konkurrenten für das ZenBook UX3410UA gehören unter anderem das Acer Swift 5, das Acer Travelmate X3 oder auch das Lenovo Yoga 710. Ein weiterer Konkurrent ist natürlich auch das 13,3-Zoll-ZenBook UX310UQ. Es bietet einen guten Anhaltspunkt für die Leistung der (optionalen) dedizierten Grafikkarte und wir können direkt sehen, wie sich das größere Panel in den verschiedenen Testbereichen auswirkt.
Das Gehäuse des neuen ZenBook UX3410UA unterscheidet sich äußerlich nicht von dem bereits getesteten ZenBook UX310UQ. Asus verwendet ein Aluminiumgehäuse, welches wahlweise in den Farben Quartz Grey oder Rose Gold erhältlich ist (Tastatur und Bildschirmrahmen schwarz). Das wohl eindeutigste Erkennungsmerkmal der ZenBooks ist dabei das konzentrische Kreismuster auf dem Deckel. Insgesamt ist das Design sehr ansprechend, nur auf dem Deckel sind recht schnell Fingerabdrücke zu sehen. Akku Dell Inspiron N5010 .

Die Stabilität des kompakten Laptops kann ebenfalls überzeugen. Die Base Unit lässt sich selbst mit viel Kraft praktisch nicht verwinden und wir können dem Gehäuse auch keine Knarzgeräusche entlocken. Die einzige Schwachstelle ist der mittlere Tastaturbereich, der sich ein wenig eindrücken lässt. Im Alltag ist das jedoch kein Problem. Von dem zentralen Bildschirmscharnier sind wir nicht vollständig überzeugt. Der Widerstand ist in Ordnung und der Deckel lässt sich auch mit einer Hand öffnen, doch das Display wippt bei Erschütterungen relativ schnell nach und auch der maximale Öffnungswinkel fällt mit etwa 120-125 Grad etwas gering aus.

Positiv überrascht sind wir hingegen von dem Bildschirmdeckel, der minimal dicker ausfällt als bei dem ZenBook UX310UQ. Das kommt vor allem der Stabilität zugute, denn wir können keine Bildstörungen provozieren und auch Verwindungsversuche sind kein großes Problem. Das größere Display fügt sich insgesamt sehr gut in das 13,3-Zoll-Gehäuse ein.

Eine Wartungsklappe gibt es auf der Unterseite nicht und für den Zugang zu den Komponenten (inklusive dem Akku) muss die gesamte Unterseite abgenommen werden. Dazu später jedoch mehr.
Vergleichen wir zunächst einmal die beiden ZenBooks. Wie wir gerade bereits erwähnt haben, besitzt das neue Zenbook UX3410UA einen minimal dickeren Bildschirmdeckel, doch die Stellfläche ist identisch mit dem normalen UX310UQ. Beim Gewicht hat wieder unser Testgerät einen leichten Vorteil, was jedoch hauptsächlich an der nicht vorhandenen mechanischen Festplatte liegt.

Innerhalb der Vergleichsgruppe sind die Stellflächen der Geräte sehr ähnlich, lediglich das Travelmate X3 von Acer ist etwas wuchtiger. Auffällig ist jedoch, dass die beiden ZenBooks mit rund 19 Millimetern zu den "dickeren" Geräten gehören. Dennoch handelt es sich im Alltag um ein überaus mobiles und kompaktes Subnotebook.
Die Anschlussausstattung entspricht dem kleineren ZenBook UX310. Asus implementiert insgesamt vier USB-Anschlüsse: 2x USB 2.0, 1x USB 3.0 sowie 1x USB Typ C 3.1 (Gen.1) samt DisplayPort (kein Power Delivery). Zwei langsame USB-2.0-Anschlüsse haben wir angesichts eines Gerätepreises von rund 1.200 Euro nicht erwartet. Die Leistung am USB-3.0-Anschluss liegt bei ordentlichen 280 MB/s in Verbindung mit unserer externen Samsung SSD T3. Akku Dell Inspiron 1525 .

Zusätzlich finden wir noch einen HDMI-Ausgang, einen kombinierten Audio-Anschluss und einen SD-Kartenleser. Alle Anschlüsse befinden sich im hinteren Bereich der beiden Seiten, es gibt also kaum Platzprobleme mit angeschlossenen Kabeln bzw. Geräten. Allerdings sind die einzelnen Anschlüsse recht dicht beieinander. Hier könnte es durchaus zu Platzproblemen kommen.
Der integrierte Kartenleser erreicht keine guten Transferraten. Wie schon beim Asus ZenBook UX310 ist mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro M401, 64 GB) bei etwa 39 MB/s Schluss; ein 1-GB-Ordner mit Bildern (jeweils ~5 MB) wird sogar nur mit rund 33 MB/s auf das Notebook übertragen. Gerade Fotografen müssen hier also mehr Zeit einplanen. Einer dauerhaften Speichererweiterung steht aber nicht nur die Leistung im Weg, denn 2/3 der Karte ragen zudem aus dem Gehäuse heraus.
Um die kabellosen Netzwerkverbindungen kümmert sich ein WLAN-Modul von Intel mit der Bezeichnung Dual-Band Wireless-AC 8260 (2x2). Dieses unterstützt alle gängigen Standards inklusive dem schnellen 802.11ac in 2,4- sowie 5-GHz-Netzen. Die maximale Transferrate liegt bei 867 Mbit/s, wovon in unserem standardisierten WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 323 Mbit/s (Empfangen) bzw. 469 Mbit/s (Senden) übrigbleiben. Andere Geräte erreichen hier zwar bessere Werte, doch in der Praxis gab es keine Einschränkungen. Intels WiDi (Wireless Display) sowie Bluetooth 4.2 werden von dem Modul ebenfalls unterstützt und Asus hat ein Trusted Platform Module 2.0 integriert.

Oberhalb des Displays befinden sich noch eine HD-Webcam sowie zwei Mikrofone. Diese funktionieren gut, doch bei der Webcam (Videos in 1.280 x 720 mit 30 fps) kommt es auch unter guten Lichtbedingungen schnell zu Bildrauschen und schnelle Bewegungen führen zu Schlieren. Das Entsperren via Gesichtserkennung (Windows Hello) wird nicht unterstützt.
Asus liefert das ZenBook mit Windows 10 Home in der 64-Bit-Version aus. Es handelt sich bei unserem frühen Seriengerät jedoch um die recht alte Windows-Version von 2015, sodass wir hier erst zwei große Updates (1511 & 1611) installieren mussten. Zudem finden wir auf dem Rechner einiges an vorinstallierter Software (siehe Screenshot unten links). Darunter sind die üblichen Testversionen von Office 365 und McAfee LiveSafe sowie durchaus nützliche Dinge wie DropBox (inklusive 25 GB Speicher für 6 Monate), aber auch weniger nützliche Dinge wie die WildTangent Games App. Akku Dell Studio 1749 .
Asus verwendet ein ansehnliches gestaltetes BIOS (aufrufbar via F2 beim Hochfahren), allerdings war die Navigation mit dem Touchpad sehr hakelig. Die Bedienung mit der Tastatur war deutlich komfortabler. Im BIOS selbst können einige Einstellungen vorgenommen werden (beispielsweise Setzen von Passwörtern), die Einstellungsmöglichkeiten eines Business-Notebooks kann man aber natürlich nicht erwarten.

Abgesehen von dem 45-Watt-Netzteil befindet sich in der Verpackung des Asus ZenBook UX3410 auch noch eine Schutzhülle. Spezielle Zubehörartikel für das Testgerät bietet Asus aber nicht an.Das Modell UX3410UQ mit der dedizierten GeForce 940MX wird übrigens mit einem 65-Watt-Netzteil ausgeliefert.